Fragebogen zum Gotteslob
"Vor der Therapie steht die Diagnose." Diesem Grundsatz folgt die Unterkommission für das neue "Gemeinsame Gebet- und Gesangbuch" (GGB). Bevor Konzeption und Inhalt des neuen Buches erarbeitet werden, wird eine Akzeptanzerhebung zum Einheitsgesangbuch "Gotteslob" durchgeführt. Dabei werden zum einen die wissenschaftlichen Arbeiten zusammengestellt, die zum "Gotteslob" verfasst wurden, zum anderen werden die vielen Zuschriften aus-gewertet, die beim Deutschen Liturgischen Institut seit Erscheinen des Gesangbuchs eingegangen sind.
Schließlich ist von einer Projektgruppe der Unterkommission ein Fragebogen erarbeitet worden, der eine breite Meinungsäußerung von Gemeinden, Fachleuten, Gremien und Institutionen ermöglichen soll. Über die Bistümer und die Unterkommission wurden insgesamt 4500 Fragebögen an diözesane Kommissionen und Referate, ausgewählte Pfarreien (ca. 5%) und kirchliche Einrichtungen, Verantwortliche der Kirchenmusik und Kirchenchöre, Wissenschaftler und Ausbildungsstätten in Deutschland und Österreich versandt. Neben dem gezielten Versand soll der Fragebogen in einem weiteren Schritt allen zugänglich gemacht werden, die Erfahrungen mit dem Gotteslob gesammelt und Interesse am GGB haben.
Aus all den Erfahrungen mit dem Gotteslob, die so zusammengetragen werden, soll dann die Konzeption des neuen Buches entwickelt werden, das den Erfordernissen der heutigen Zeit besser entsprechen kann.
Dazu schreibt der Vorsitzende der Unterkommission für das GGB, Weihbischof Dr. Fried-helm Hofmann, Köln: "Es gilt, Bewährtes von Überholtem zu unterscheiden. - Die Unterkommission will den vorhandenen Erfahrungsschatz - überprüfen und vervollständigen, nämlich durch weitere aktuelle Erkenntnisse und Ansichten der Gotteslob-Nutzer. Daher wendet sie sich sowohl an Seelsorger und Pfarrgemeinden wie auch an Frauen und Männer, die in lehrender und leitender Aufgabe der Liturgie und Kirchenmusik verpflichtet sind, ihre persönlichen Stellungnahmen abzugeben"
[Der Fragebogen wurde Mitte Mai auf der Internetseite des Deutschen Liturgischen Instituts (www.liturgie.de) veröffentlicht, von wo er heruntergeladen werden kann, sowie in gd 10/03 abgedruckt.]
Die Aktion sollte bereits Ende Mai beendet werden!



