Fachtagung 2010
"Sucht neue Worte ..."
22. Überdiözesane Fachtagung Neues Geistliches Lied tagte 2010 in Bad Honnef/Rhein
aus: ZS „gottesdienst. Information und Handreichung der Liturgischen Institute Deutschlands, Österreichs und der Schweiz“, Heft 10/2010 (17. Mai 2010)Bitte hier für den Bericht klicken.
Gastvorträge der Fachtagung 2010
Als Texter und Komponisten sich im Februar 2010 mit Diözesanverantwortlichen zu ihrer jährlichen Fachtagung trafen, stellten sie sich der Frage, was gute Liedtexte auszeichnet. Auch sollte der „Stand der Dinge“ unter die Lupe genommen werden, wie er im Jahr zuvor mit dem NGL-Sampler „Liederzünden“ vorgestellt worden war.
Hilfen wie etwa eine brauchbare Kriteriologie für die (auch selbst-kritische) Auseinandersetzung mit “Lyrics” waren längst allenthalben zugänglich (z.B. vom AK SINGLES). So manches, was gesungen wird, entpuppt sich dann bei näherem Hinsehen dennoch als kalter Kaffee oder als mal nettes mal aufgeblähtes Klischee. Alexander Bayer resümierte zudem einmal knapp: “Der Reim ist eine Falle!”
In der Tagung 2010 fokussierte man sich in der Diskussion auf einige zentrale Aspekte: die handwerkliche Qualität, die inhaltliche und theologische Qualität, die Auseinandersetzung mit den Textarten (Populäres, Klischee, Poesie, Prosa) und die Frage nach der „neuen Sprache“ des NGL (Inhalte, Bilder ...). Im Diskurs ging es vor allem um zwei Ziele: Um Ermutigung, sich mit Liedtexten fundiert auseinandersetzen und sie besser machen zu können. Spannend war und bleibt die Frage: Wie sagt man neu, was altbekannt?
Mit Frau Dr. Christiane Schäfer (Gesangbucharchiv Mainz) und Frau Prof. Dr. Johanna Rahner (Bamberg) waren zwei Referentinnen gewonnen, die einen ebenso frischen wie kompetenten Blick auf sprachliche und theologische Qualität aktueller Liedtexte warfen.
Ihre Beiträge sind im Folgenden für eine breite Öffentlichkeit dokumentiert. Ich danke beiden Referentinnen für ihr Einverständnis mit dieser Online-Publikation.
Dr. Peter Hahnen



